Krebs! Gibt es verborgene Hintergründe von Krebserkrankungen?

(Veröffentlicht in Zeitschrift CO’MED, Nr. 8/2001, nachfolgend ein Auszug)

Die diagnostischen Möglichkeiten, Krankheitssymptomen auf die Spur zu kommen, sind in den letzten Jahrzehnten immer differenzierter geworden. Was können wir heute nicht alles über die Funktionen, Schwächen, Erkrankungen von Organen, Geweben, Zellverbänden herausbekommen? Aber sind die Menschen deshalb gesünder geworden? Wohl kaum! Und die Kosten für die Behandlung von Krankheiten steigen und steigen und steigen.

Unsere Gesundheit gilt allgemein als sehr hohes Lebensziel. Dementsprechend verwenden wir gern Worte wie: „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts!“

Zu Geburtstagen wünschen wir dem Geburtstagskind, dem Jubilar, „vor allem Gesundheit, das ist doch das Wichtigste!“ Auch in die Neujahrswünsche wird gern die „gute Gesundheit“  eingeflochten.

1. Was ist eigentlich Gesundheit?

Wenn wir uns wohlfühlen, ausgeglichen sind, gut schlafen können, leistungsfähig sind, unsere Organe störungsfrei funktionieren, wir mit unseren Mitmenschen gut und konfliktfrei zurechtkommen, unser Leben annehmen und gestalten können, erleben wir uns im allgemeinen als gesund.

2. Aber wie ist es mit der Krankheit?

In der ärztlichen, heilkundlichen oder psychotherapeutischen Sprechstunde werden meist Fragen an den Patienten gestellt wie: „Was fehlt Ihnen?“ - „Was für Beschwerden haben Sie?“ „Wo tut es Ihnen weh?“ - „Wie schlafen Sie?“ - „Haben Sie Schwierigkeiten mit irgendwelchen Personen?“

Antworten auf solche Fragen sind dann meistens mit Symptomen verbunden: „Ich habe oft Kopfschmerzen!“ - „Wenn ich lange gesessen habe und aufstehen will, tun mir Rücken und Knie weh!“ - „In letzter Zeit haben die täglichen Auseinandersetzungen zuhause und im Beruf zugenommen, und das liegt mir schwer auf der Seele!“

Krankheiten körperlicher und seelischer Art sind also unangenehm, belastend, schmerzend und haben mit Gefühlen zu tun, an körperlicher und geistiger Leistung zu verlieren, „zum alten Eisen zu gehören“, in seinen Lebensfunktionen eingeschränkt, in seinem seelischen Gleichgewicht empfindlich gestört zu sein.

Wir wissen heute, so wie es bestimmte Nahrungs- und Genußmittel gibt, die eine vergiftende und körperschädigende Wirkung haben, so können wir auch von Erlebnissen und Ereignissen ausgehen, die auf unsere Seele belastend, blockierend, kränkend, ja, tötend einwirken können: Bloßstellung, Tadel, destruktive Kritik, Beschimpfung, Demütigung, Ängstigung, Bedrohung, Mobbing, Verwünschung, Fluch, um nur einige Beispiele zu nennen.

Und der Geobiologe kann ein Lied davon singen, wie bestimmte Räume, Schlafstellen, Sitzplätze die Menschen bei dortigem längerem Aufenthalt beunruhigen, schwächen, im Schlaf stören, chronisch krank machen, ihnen sogar die Lebenskraft rauben können.

Ein besonderer Akzent kann dann noch sein, daß disponierte Menschen, wenn man sie auf Störfelder aufmerksam macht, diese Plätze zwar meiden, unbewußt aber andere Orte aussuchen, die sich später auch wieder als krankmachend herausstellen. Man müßte hier von Codierungen sprechen, die diese Menschen immer wieder da hin führen, wo sie erneut an ihrem Körper Schaden nehmen, wie wenn ein unterschwelliges Schuldgefühl, ein Leid- und Strafbedürfnis bestehen würde.

3. Die Polarität zwischen Gesundheit und Krankheit

Es scheint so, daß wir in bestimmten Polaritäten leben und denken: Da gibt es oben und unten, rechts und links, vorn und hinten, Himmel und Erde; und auf der seelisch-geistigen Ebene sprechen wir von Freude und Trauer, Glück und Unglück, Chance und Verzicht, Liebe und Leid.

Und wenn wir uns mit Gesundheit und Krankheit beschäftigen, so bedeutet Gesundheit eine Vielzahl von Möglichkeiten im Leben, aber auch Anforderungen und Verpflichtungen; Krankheit dagegen bringt eine Vielzahl von Verzichtsleistungen mit sich, aber auch Möglichkeiten,  Einschränkungen der Lebensqualität zu bewältigen und das Beste daraus zu machen. Denken wir in diesem Zusammenhang an das Wort „Not macht erfinderisch!“

Letztlich gibt es aber auch Kranke, die die Gesunden unter moralischen Druck setzen und gewünschte Leistungen erzwingen. Hintergrund: „Weil ich krank bin, müßt Ihr für mich sorgen und für mich da sein!“ Es ist gar nicht so selten, daß Kranke auf diese Weise die ständig überforderten Gesunden überleben.

4. Was können und fühlen Sie, wenn Sie gesund sind?

Bei einigem Nachdenken stoßen wir für unsere Gesundheit auf Vor- und Nachteile:

a) Vorteile des Gesundseins

Wir sind beweglich und handlungsfähig, können Ausbildung, Karriere, Freundschaften, Familie, Freizeitgestaltung aufbauen und uns daran erfreuen.

b) Nachteile des Gesundseins

Wir sollen Pflichten übernehmen, Leistungen erbringen, Risiken eingehen, Verantwortung tragen, Rücksicht auf andere Menschen nehmen. Das alles ist nicht unbedingt leicht zu bewältigen und kann erhebliche Forderungen an uns bedeuten.

5. Was können und fühlen Sie, wenn Sie krank sind?

Auch Krankheit kann mit Vor- und Nachteilen verbunden sein. Auch dafür einige Beispiele:

a) Vorteile des Krankseins

Wir finden besondere Aufmerksamkeit und Zuwendung, Rücksicht und Opferbereitschaft der Gesunden. Bestimmten Pflichten, Anforderungen, unangenehmen Aufgaben können wir uns "legitim" entziehen.

b) Nachteile des Krankseins

Wir müssen mit unseren Kräften haushalten, bescheidener werden, auf Manches verzichten, mit Schmerz, Trauer, vorzeitigem Lebensende umgehen lernen.

Weitere Differenzierungen zu Gesundheit und Krankheit können aus dem Buch "Wenn die Seele den Körper nicht gesunden läßt" (1) entnommen werden. Im Einzelfall kommt es natürlich immer auf die individuelle Einstellung zu Gesundheit und Krankheit an und was man daraus macht.

6. Können Krankheiten einen Sinn haben?

Wer war nicht schon einmal krank und mußte das Bett hüten? Natürlich fühlt man sich nicht gerade wohl dabei, und es können auch Fieber, Schmerzen, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen auftreten, um nur einige Beispiele zu nennen.

Aber bei späterem Nachdenken konnte durchaus die Idee entstehen, daß die Krankheit einen Sinn hatte. Ausruhen, Regenerieren, das eine und andere Buch lesen, zurückliegende Belastungen vor dem inneren Auge „Revue passieren lassen“, Pläne für die weitere Lebensgestaltung konnten Ergebnis der Erholungsphase in der Krankheit und danach sein.

Besonders ins Auge fallen können manche Kinderkrankheiten wie Masern und Scharlach. Erfahrungsgemäß sind sie mit einer "Häutungsphase" verbunden. Nach einer solchen Phase leben die Kinder, sofern sie während ihrer Krankheit und danach naturheilkundlich behandelt wurden, richtig auf, machen einen Reifungsschub und bringen auch bessere schulische Leistungen.

7. Nachdenkenswerte Schlüsselworte über Krankheiten

Die nachfolgenden Schlüsselworte können vielleicht das eine und andere eigene "Aha-Erlebnis" auslösen, wenn die Erinnerung an frühere Erkrankungen nochmals ins Bewußtsein geholt wird.

Entzündungen können bedeuten: Paß`auf! Gefahr! Chance des Nachdenkens über mögliche psycho-somatische Hintergründe.

Für Stauungen und Verengungen können wir formulieren: Verzögerter oder blockierter Energiefluß. Mangelnde Kanalisierung. Vergiftungsgefahr!

Beschleunigter Abfluß z. B. im Sinne von häufigem Harndrang, "Reizblase", Durchfall können Fragen entstehen lassen wie: Was will nicht wahrgenommen werden? Was wird "hinuntergeschlungen"? Was soll möglichst schnell - ohne Verdauung und Verarbeitung - wegbefördert werden?

Verhärtungen der Haut, der Muskulatur, der Gefäße, der Organe können uns fragen lassen: Sind wir hart oder zu hart gegen uns selbst, vielleicht gegen andere? Wurden Aktivität und Beweglichkeit aufgegeben? Verkalken wir? Was könnte vorzeitig in uns absterben?

Steinbildung, z. B. Gallensteine, Blasensteine, Nierensteine, Kotsteine, können uns fragen lassen, ob diese zunächst schmerzfreien Ablagerungen symbolischer Ausdruck für frühere unbewältigte Konflikte sein könnten.

Entartung und Krebs können bedeuten, daß "seelischer Müll" nicht mehr bewältigt, "entsorgt" werden konnte. Die Erfahrung zeigt, daß 20-30 Jahre zurückliegende seelische Traumata wie Hintansetzung, ungerechte Bestrafung, Verleumdung, Entehrung zwar vergessen oder verdrängt werden, aber im Laufe der Jahre schwere körperliche Schäden entstehen lassen konnten.                                                                                 

8. Was kränkt, macht krank

Manche Menschen machen sich einen Spaß daraus, ihre Mitmenschen zu ärgern, zu provozieren, zu kränken, schlecht zu machen, ihnen Selbstsicherheit und Selbstvertrauen zu nehmen. Außer den sog. „lieben Mitmenschen“ in Nachbarschaft, Schule, Beruf können das durchaus auch Familienangehörige, Eltern, Kinder, Geschwister, Großeltern sein. Denken wir einmal an einige Redewendungen wie:

Das wirst Du nie lernen!

  • Du wirst es nie zu etwas bringen!
  • Du wirst noch einmal in der Gosse landen!
  • Bei Dir sind Hopfen und Malz verloren!
  • Man sollte Dich windelweich schlagen, bis Du es begriffen hast!
  • Wenn Du das tust, bist Du mein Sohn/meine Tochter nicht mehr!
  • Wenn Du so weitermachst, wirst Du uns alle noch ruinieren!
  • Du bringst mich noch ins Grab!

Solche Äußerungen ließen sich beliebig fortsetzen. Nun, dabei geht es meistens nicht um einmalige solche Bemerkungen, sondern sie werden wiederholt, bis sie zu einer Art Formel geworden sind. Und besonders schlimm wird es, wenn Verwünschungen und Flüche ausgesprochen werden. Die mit solchem Verhalten ausgelösten negativen Energien können so stark sein, daß schwerwiegende Krankheiten auftreten und aus eigener Kraft heraus eine Heilung soviel wie unmöglich ist. Aussprüche der genannten  Art können also wie bedrohliche Waffen wirken. Greifen wir auch hierzu einige Beispiele heraus:

  • „Dir soll es auch noch einmal so schlecht gehen wie mir, damit Du          verstehst, wie sehr ich leide.“
  • „Ich wünsche Dir, daß Du mal so richtig verrecken tust!“
  • „Wehe Dir, wenn Du nach meinem Tod noch einmal heiratest!
  • „Wenn Du mich verläßt, sollst Du nie wieder Glück in der Ehe haben!“
  • „Ich wünsche Dir, daß Du in einer neuen Ehe impotent wirst!“
  • „Dein neuer Mann soll Dich am besten gleich totschlagen!“

Die Folgen können Scham, Entmutigung, Verzweiflung, Isolation, Gleichgültigkeit, Depression, Trauer, Aggression, Wut, Zorn, Haß, aber auch Aggression bis hin zu Todeswünschen oder sogar Mordgelüsten sein.

Für viele in dieser Art und Weise geschädigte Menschen ist es fast unmöglich, allein aus diesen negativen und kränkenden Situationen herauszufinden. Meistens brauchen sie professionelle Unterstützung im Sinne der Lebenshilfe, Lebensberatung und Psychotherapie. Dann können langsam Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, Mut zur Leistung, Erfolgserlebnisse aufgebaut werden. Mit Medikamenten allein wird man in solchen Fällen kaum auskommen.

Innerhalb einer nunmehr über 40jährigen psychotherapeutischen Praxis stieß ich immer wieder auf krebskranke Patienten, deren Lebensgeschichte 25-30 Jahre vor dem Ausbruch der Krebserkrankungen gravierende seelische Traumata erkennen ließ. Dazu einige Beispiele:

Lang gehegte Erwartungen gingen nicht in Erfüllung. Abhängigkeiten von anderen Personen führten zu gravierenden Enttäuschungen, Frustrationen, Aufgabe beruflicher und privater Lebensziele, Demütigungen aus der Kindheit und Jugend setzten sich im Erwachsenenalter fort, erzieherisch beigebrachte Schuldgefühle, vor allem auch auf der erotisch-sexuellen Ebene führten zu dem Gefühl, wertlos zu sein,  Leben und Lebensfreude eigentlich gar nicht verdient zu haben.

9. Traumata von Jahrzehnten

Zu diesen schon viele Jahre vor dem Ausbruch der Krebskrankheit „progammierten“ Menschen gehörte Hans-Peter. Schauen wir uns einmal einige Stationen seiner Lebensgeschichte an:

Er sollte Jura studieren, aber sein Herz hing an  Philosophie und Psychologie. Um nicht zu riskieren, die finanzielle Unterstützung des Vaters ganz zu verlieren, begann er ein Doppelstudium, dessen zweiter Teil - Philosophie und Psychologie - vor dem Vater geheimgehalten werden mußte.

Der frühe Tod der Mutter, als Hans-Peter 14 Jahre alt war und eine sich sehr undiplomatisch anstellende wesentlich jüngere zweite Ehefrau des Vaters bedeuteten für den Jungen eine schwere psychische Belastung.

Noch vor Studienbeginn verliebte sich Hans-Peter mit 18 Jahren in eine attraktiv aussehende junge Frau, die 10 Jahre älter als er war. Als 5 Jahre nach dem Kennenlernen ein Baby unterwegs war, stimmten der Vater und die adeligen Schwiegereltern zwar der Heirat der beiden jungen Menschen zu, aber der Vater sperrte seinem Sohn die monatliche Zuwendung zum Studium.

Hans-Peter schloß trotz dieser erheblichen Belastungen sein Jurastudium erfolgreich ab und wurde nach der üblichen Referendarzeit Richter am Amtsgericht und später am Landgericht.

Trotz hoher Begabung und perfekt geschriebener Dissertation verzögerte sich seine Promotion um mehrere Jahre durch die Versäumnisse seines Professors.

Eine der Folgen davon war, daß eine Dozentur an der Universität blockiert wurde. In seiner juristischen Laufbahn bei Gericht war Hans-Peter sehr erfolgreich, aber er zog sich den Neid seiner Kolleginnen und Kollegen zu. Sehr rationell bereitete er die Verhandlungen vor, leitete sie geschickt und formulierte die Urteile sehr durchdacht und brilliant.

Aber die juristische Arbeit füllte Hans-Peter nicht allein aus. Nach wie vor waren seine Steckenpferde die Philosophie und die Psychologie. Nachdem die ersehnte Universitäts-laufbahn ihm verschlossen blieb, baute er Vorträge und Seminare an Volkshochschulen und ähnlichen Einrichtungen auf und wurde dort über 30 Jahr hinweg ein besonders beliebter Dozent. Aber es war eben nicht die Universität, die sich Hans-Peter wünschte!

Bei diesen Vorträgen und Seminaren lernte Hans-Peter eine 10 Jahre jüngere Frau kennen, in die er sich verliebte und zu ihr ein Verhältnis aufbaute. Beide trafen sich so oft als möglich, und seine Frau, die 20 Jahre älter als ihres Mannes Freundin war, ahnte nur, daß sich irgendetwas im Leben ihres Mannes geändert haben mußte. Er wollte wieder jugendlich sein, kaufte teure modische Anzüge, Krawatten, Schuhe in größerer Zahl, zu seiner Frau wurde er entgegen früheren Gepflogenheiten unwirsch, ungeduldig, aggressiv. Und auch der inzwischen erwachsene und verheiratete Sohn, der im Gegensatz zu seinem Vater eine Professur erhalten hatte, wurde zeitweise Opfer seiner im tiefsten Inneren unzufriedenen und verbitterten Stimmung.

Kurz vor seinem 60. Lebensjahr erhielt sein langjähriger Freund von Hans-Peter einen Anruf, in dem er mitteilte, krebskrank zu sein. Magen, Leber und Darm seien angegriffen. Er werde  von den nächsten Tagen an in der Klinik behandelt, und danach wolle er zu seiner Freundin ziehen. Diese würde im Falle seines Todes von ihm auch seine Bibliothek, seinen Schreibtisch und einige sonstige ihm wertvolle Gegenstände erben. An Ehefrau und Sohn wurde in dieser Weise nicht gedacht.

Zwischen dem Telefonat und dem Tod, vor dem Hans-Peter von seinem Freund zweimal in der Klinik besucht wurde, lagen gerade zwei Monate. Der Krebs mußte schon lange in Hans-Peter gewirkt haben, aber zuletzt ging alles mit rapider Geschwindigkeit bergab.

10. Heilkundliche Möglichkeiten

Krebserkrankungen werden heute zunehmend unter psycho-somatischen Gesichtspunkten gesehen. So wird angenommen, daß über 70% dieses schweren Leidens einen seelischen Hintergrund haben, der auch gesehen werden muß, wenn Besserung oder sogar Heilung der Beschwerden ins Auge gefaßt werden.

Ein anderer Hintergrund ist die Fehlernährung vieler Menschen. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen im Auftrag des „World Cancer Reserach Fund (WCRF)“ und des „American Institute for Cancer Research“ wird heute angenommen, daß die Zahl der Krebsfälle um rund ein Drittel vermindert werden könnte, wenn eine der Gesundheit dienliche Ernährung eingehalten würde. Das „Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)“ übertrug die amerikanischen Zahlen auf die Verhältnisse in Deutschland und kam dabei auf rund 100.000 Krebsfälle, die durch gesunde Ernährung vermieden werden könnten.

Neben einer gesunden Ernährung als biologisch sinnvolle Methode, Erkrankungen, und vor allem Krebserkrankungen zu meiden, sollen nun zwei Möglichkeiten der biologischen Krebserkrankung genannt werden, die erfolgversprechend sind.

a)   Magnetfeld-Therapie

b)  Ozon-Sauerstoff-Therapie

11. Die Magnetfeld-Therapie

Erinnern Sie sich noch an Ihre Schulzeit, als Sie lernten, daß ein Magnet einen Nordpol und einen Südpol hat und das Magnetfeld zwischen beiden mit Eisenspänen sichtbar gemacht werden kann?

Heute wissen wir, daß die Erde mit ihrem Nordpol und Südpol ebenfalls einen, wenn auch ungeheuer großen Magneten mit einem die Erde umgebenden Magnetfeld bildet. Und auch der Mensch wie jedes tierische Lebewesen kann heute so gesehen werden, daß seinem Kopf ein Nordpol, seinen Füßen ein Südpol entspricht und um den ganzen Körper herum ein Magnetfeld schwingt.

Der Physiker und Nobelpreisträger Werner Heisenberg prägte den Satz:

Die magnetische Energie ist die elementare Energie,von der das ganze Leben abhängt.“

In der Tat gibt es in der belebten und unbelebten Natur, im menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Leben keinen Prozeß, der nicht in irgendeiner Weise von magnetischer Energie beeinflußt würde. Diese Energie wirkt überall, in der Luft, im Wasser, auf der Erde, im ganzen Weltall und natürlich auch im menschlichen Körper mit seinen Organen.

Der Arzt Franz Mesmer (1734 - 1815) kann in Europa als der Entdecker „magnetischer Kuren“, einer Methode des Heilens mit Magneten, gelten. Er erkannte aber auch schon, daß mit dem Auflegen seiner Hände auf schmerzende Körperstellen der Patienten Linderung möglich war.

Der in Thüringen geborene Arzt Oskar Gleichman (geb. 1893) entwickelte in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein Gerät, mit dessen Hilfe er ein pulsierendes magnetisches Großfeld erzeugte und es später heilkundlich einsetzte. Mit diesem Gerät, das vereinfacht ausgedrückt, aus einer Induktions-Spule mit einem Durchmesser von 50 cm und einer Breite von 35 cm besteht und mit einer Stromquelle verbunden ist, konnte er in verschiedenen Hertz-Frequenzen schwingende elektro-magnetische Felder erzeugen.

Variationen dieses pulsierenden magnetischen Großfeldes entstehen durch individuell einstellbare Feldstärken, Frequenzen und Anwendungszeit. Die seither entstandenen Erfahrungen lassen heute von einer Magnetfeld-Therapie sprechen, die bei einer ganzen Reihe von Beschwerden und Krankheiten erfolgversprechend ist.

12. Die Dimensionen der Magnetfeld-Therapie

Die Magnetfeld-Therapie ist natürlich kein Allheilmittel, aber die in rund 40 Jahren in Kliniken und Praxen gewonnenen Erfahrungen haben Folgendes gezeigt:

  • Aktivierung des Stoffwechsels
  • Förderung der Durchblutung
  • Bessere Versorgung der Zellen mit Sauerstoff
  • Steigerung der Widerstandsfähigkeit
  • Anregung der Selbstheilungskräfte

Das bedeutet vor allem bessere Entschlackung und Entgiftung, Regeneration der biochemischen Vorgänge im Körper, beschleunigte Heilung von Verletzungen, Wunden, Narben, z. B. nach Operationen.

Klinische Untersuchungen bei der Behandlung mit pulsierenden Magnetfeldern ergaben beispielsweise:

  • Der Herzschlag beruhigt und normalisiert sich
  • Hoher Blutdruck reduziert sich
  • Die Blutfließgeschwindigkeit und damit auch die Sauerstoffversorgung der Organe und Zellen erhöht sich
  • Das Blut wird dünnflüssiger und kann damit auch wieder besserdurch die Kapillargefäße strömen
  • Das Atemvolumen wird erhöht, es kann tiefer durchgeatmet und mehr Sauerstoff aufgenommen werden

Wir wissen heute, daß Herz und Nieren feinste Schwingungen im Mikrowellen-Bereich haben. Lungen und Magen dagegen zeigen Schwingungen im Ultrakurzwellen-Bereich. Behandlungen mit pulsierenden Magnetfeldern sind als eine ganzheitliche Therapie anzusehen, die am besten im Verbund mit weiteren heilkundlichen Maßnahme wie auch der Ernährung erfolgversprechend ist.

13. Die Ozon-Sauerstoff-Behandlung

Mit der Atemluft nimmt der Körper über die Lungen Sauerstoff auf. Dieser Sauerstoff mit der chemischen Formel O2 ist für jede Zelle des Organismus lebensnotwendig. Ohne Sauerstoff kann keine einzige Zelle des Körpers bestehen. Ozon ist Sauerstoff in einer besonders intensiven Form. Chemisch gesehen besteht er nicht nur aus zwei Atomen Sauerstoff, sondern aus drei, also O3.

Wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, sich mit genügend Sauerstoff zu versorgen, beispielsweise wenn ein Raucherbein, ein Herzinfarkt oder eine Krebserkrankung  der Atemwege vorliegen, kann diese Methode der Ozon-Sauerstoff-Therapie von entscheidender Bedeutung für die Regeneration sein.

Das dem Körper bei der heilkundlichen Behandlung zugeführte Ozon-Sauerstoff-Gemisch bewirkt, daß das hochaktive Ozon sofort zu Sauerstoff zerfällt. Auf diese Weise wird der konzentrierte Sauerstoff sofort an die roten Blutkörperchen, die Träger des Sauerstoffs im Organismus abgegeben. Durch die Ozongabe wird der Sauerstoff auch die Körperzellen erreichen, die zur Zeit wegen der bestehenden Beschwerden und Symptome vorher nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt wurden.

Wir wissen heute, daß ohne Sauerstoff Leben nicht möglich ist, und mit einer ungenügenden Sauerstoffversorgung des Organismus wird die Widerstandskraft erheblich geschwächt  und damit die Bereitschaft zu Erkrankungen bis hin zu Krebs in höchstem Maße begünstigt.

In der Zeitschrift „Privatärztliche Praxis“ (1996) wurden als prognostisch günstig für Heilprozesse die folgenden Hauptindikationen genannt:

  • Wundbehandlung septischer bzw. schlecht heilender Wunden
  • Durchblutungsstörungen von Gehirn, Herz und Extremitäten
  • Krebserkrankungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Akute und chronische Infektionen
  • Geriatrie, Alters- und Abnutzungserscheinungen

14. Zusammenfassung

In der vorstehenden Abhandlung wurde einmal darauf verwiesen, daß gravierende seelische Belastungen, deren Anfänge 25-30 Jahre und mehr zurückreichen können, im Laufe der Jahre Krebserkrankungen bis hin zum tödlichen Ausgang begünstigen können.

Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse amerikanischer Untersuchungen, die auf deutsche Verhältnisse übertragen wurden, daß rund ein Drittel und vielleicht noch mehr Krebserkrankungen bei gesunder Ernährung vermieden werden könnten.

Die Magnetfeld-Therapie wie auch die Ozon-Sauerstoff-Behandlung können neben anderen alternativen Methoden wesentlich dazu Heilungsprozessen nach Krebserkrankungen beitragen oder sie sogar vermeiden helfen.

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Literatur:

1.   Ebertin, B. R., Wenn die Seele den Körper nicht gesunden läßt.

      S. 42 - 45. 4. Auflage. Freiburg/Br. 2000

 
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