| Können Verstorbene gegenwärtig sein und noch etwas bewirken? |
| Das karmische Gedächtnis |
| Kränkung und Krankheit, Ermutigung und Gesundheit |
| Der Verdrängung auf der Spur |
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PsychopharmakaUnter Psychopharmaka verstehen wir Substanzen, die das zentrale Nervensystem beeinflussen können. Die Wahrnehmung, die Stimmung, das Denken, das Verhalten im weitesten Sinne können damit verändert werden. Auch in historischen Zeiten wurden zu kultischen und religiösen Zeremonien bestimmte Substanzen aus Pflanzen verwendet, um beispielsweise Trance-Zustände zu erreichen.In der ambulanten und Klinischen Psychiatrie werden vor allem seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts Medikamente eingesetzt, die eine balancierende Wirkung auf das Nervensystem und damit auch auf das Verhalten haben sollen. Unterschieden werden heute: NeuroleptikaDiese sollen beruhigend und dämpfend wirken, auch im Falle der Schizophrenie und bei Anfallsleiden. AntidepressivaIhnen wird eine stimmungsaufhellende, antriebssteigernde oder antriebsdämpfende, angstlösende Wirkung zugeschrieben, und deshalb werden sie vor allem bei Depressionen eingesetzt. TranquilizerSie sollen beruhigend, angstlösend, schlaffördernd, teilweise muskelentspannend wirken. Wegen des Suchtpotenzials sollen sie nur zeitlich begrenzt eingesetzt werden. PhasenprophylaktikaSie werden als rückfallverhütende Medikamente eingesetzt, z. B. Lithium. Die Nebenwirkungen können gravierend sein. Dazu gehören sogenannte extra-pyramidal wirkende Symptome mit Bewegungsstörungen, parkinson-artigem Zittern, Zungenschlund- und Blickkrämpfe; ferner Trockenheit der Schleimhäute, Verstopfung, Gewichtszunahme, Blutdruck-Abfall, Herzrhythmusstörungen, Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, eingeschränktes Reaktionsvermögen, Erregungszustände, Verwirrtheit, um nur die wichtigsten Symptome zu nennen. Psychopharmaka beseitigen nach herrschender Meinung nicht die Krankheit, sondern können nur helfen, die früheren Symptome zu lindern oder ganz zu unterdrücken. Grundsätzlich sollte mit und ohne Psychopharmaka stets an eine ganzheitlich, psycho-somatisch ausgerichtete Therapie gedacht werden. Einbezogen werden müssen unbedingt auch die familiären und beruflichen Hintergründe, z. B. Mobbing-Situationen. |
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