Organspender – Organempfänger

Seit der 1. Herzverpflanzung im Jahre 1967 durch den südafrikanischen Chirurgen Christiaan Barnard steigt die Nachfrage nach transplantierbaren Organen.

Im Jahr 2000 wurden die folgenden Transplantationen vorgenommen:
Herz 418, Lunge 153, Leber 780, Bauchspeicheldrüse 244, Nieren 4500.

Heilkundlich gesehen wäre es nicht zu verantworten, den behandelten Patienten und deren Familienmitgliedern die aus den Operationen entstehenden Kosten vorzuhalten. Eine andere Frage ist es, ob nicht bereits Jahre vor so gravierenden Erkrankungen, die eine Transplantation als notwendig erscheinen ließen, es sinnvoller gewesen wäre, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.

Eine Nieren-Transplantation kostete im Jahr 2000 einschließlich der nachoperativen stationären Behandlung rund 100.000.- DM. Je nach Gewebeverträglichkeit und Häufigkeit der Abstoßungs-Reaktionen des Organs musste nachträglich mit 15.000.- bis 20.000.- DM gerechnet werden. Die Kosten einer Nieren-Ersatztherapie (Dialyse) standen bei ca. 45.000.- bis 90.000.- DM pro Jahr.

Rechtzeitige Umstellung in der gewohnten Lebensweise (gesündere Ernährung, mehr Bewegung, Verzicht auf Genussmittel, Alkohol, Nikotin und sonstige Suchtmittel, Vorbeugemaßnahmen wie Heilbäder, Sauna, Massagen, Bevorzugung nebenwirkungsfreier Medikamente und vieles andere) hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit auf so gravierende Maßnahmen wie Organtransplantationen verzichten lassen können.

Heilkundlich gesehen ist jedermann/jederfrau aufgerufen, mit der eigenen Gesundheit wie auch der Gesundheit anderer Menschen behutsam umzugehen, Verantwortung für die eigene Lebensweise zu übernehmen und auf Grund eigener Einsicht – unabhängig von Leistungen der Krankenkassen - vorbeugende Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit zu ergreifen.

In dem Buch "Das karmische Gedächtnis - Reinkarnation und neues Bewußtsein"   (4. Auflage, Ebertin-Institut Publikation, 75323 Bad Wildbad, € 19.90) nimmt der Autor, Dr. Baldur R. Ebertin, Stellung zum Thema "Organverpflanzung". Aus diesem Buch ein Auszug:

1. Organe werden nicht von Toten, sondern von als tot erklärten Menschen, sog. Hirntoten, entnommen. Apparativ werden Blutkreislauf, Atmung und Stoffwechsel in Gang gehalten. Der Körper ist also warm und sieht wie schlafend aus.

2. Es gibt keine Gewißheit darüber, ob ein Hirntoter ohne Empfindungen und Gefühle ist. Vielleicht braucht seine Seele noch Zeit, um sich vom Körper zu lösen.

3. Patienten, denen Organe transplantiert werden sollen, sind nach der Operation keineswegs gesund. Sie müssen ständig untersucht und klinisch überwacht werden.

4. Nach der Operation müssen die Patienten Schutzkleidung tragen und Gebrauchsgegenstände ständig sterilisieren lassen, zumindest in den ersten Wochen nach der Operation.

5. Pflanzen und Tiere müssen ferngehalten werden, um Infektionen und Allergien möglichst zu vermeiden.

6. Das in seinen Reaktionen unterdrückte Immunsystem macht anfällig, z. B. für Lungen- oder Hirnhautentzündungen. Alte Tuberkuloseherde können wieder aufbrechen.

7. Manche Patienten müssen ein zweites oder drittes Mal operiert werden, weil das implantierte Organ vom Körper - oder vielleicht der Seele?  - nicht angenommen wird. Mit einer "chronischen Abstoßung" sind immer Qual und Angst verbunden, aber auch Gefühle, für irgendeine Schuld bestraft zu werden.

Weitere Literatur: Wellendorf, E., Mit dem Herzen eines anderen leben? Zürich 1993.  

 
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