Naturheilkunde

Im ursprünglichen Sinn verstehen wir unter Naturheilkunde das Heilen des ganzen Menschen - nicht nur eines Organs - mit natürlichen, naturgegebenen Mitteln, in erster Linie frischer Luft, Sonne, Bewegung, Wasser, vitamin- und mineralstoffreicher Ernährung.

Hinzu kommen u. a. Waschungen, Abreibungen, Güsse, Sauna, Tautreten, Fuß- und Vollbänder mit Kräuterauszügen und ätherischen Ölen, Massagen, Umschläge, Kräutertees, Klistiere bis hin zu Anderlaß und Blutegel-Behandlungen.

Eine besondere Rolle spielen Homöopathie, Phytotherapie und Biochemie (Schüßler-Salze).

Vor allem im letzten Jahrhundert hat sich die Naturheilkunde weiter entwickelt, so daß heute auch Eigenblut, Schröpfen, Injektionen mit homöopathischen Ampullenpräparaten, Quaddelungen, Ozon-Sauerstoff-Gemische, Infusionen mit Vitamin C und entgiftungsfördernden homöopathischen Mitteln, Akupunktur, Neuraltherapie, Massagemethoden wie Lymphdrainage und Fußzonen-Reflexmassage bis hin zur Feldenkrais-Methode und zu Nahrungs-Ergänzungsmitteln (Orthomolekulare Medizin) in die Behandlungen einbezogen werden.

Zwei besondere Grundsätze gelten für alle diese und ähnliche Behandlungs-Methoden:

  1. Die Selbstheilungskräfte des Körpers sollen angeregt werden.
  2. Den Patienten beeinträchtigende oder schädigende Methoden und Mittel -    z. B. Medikamente mit gravierenden Nebenwirkungen - sollen vermieden werden.
 
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