| Können Verstorbene gegenwärtig sein und noch etwas bewirken? |
| Das karmische Gedächtnis |
| Kränkung und Krankheit, Ermutigung und Gesundheit |
| Der Verdrängung auf der Spur |
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Homotoxin-LehreEine häufig gehörte Meinung ist bis heute, dass Krankheiten so etwas wie Feinde des Menschen seien und deshalb jegliche Krankheit mit allen medizinischen Hilfen bekämpft werden müsse. Aus naturheilkundlicher Sicht können Krankheiten und ihre Symptome der Gesundung des Organismus gelten. Denken wir nur einmal an das Fieber oder eine Entzündung. Mit Hilfe von Fieberschüben versucht der Körper, sich selbst zu helfen, gleichsam in ihn eingedrungene Gifte zu verbrennen. Eine Entzündung kann mit einer Rötung der Haut verbunden sein. Was steckt dahinter? Der Körper versucht, durch eine intensive Durchblutung und Erhöhung der Temperatur mit einer Infektion fertig zu werden. Der Arzt und Pharmakologe Dr. Hans-Heinrich Reckeweg vertrat die Ansicht, dass Krankheiten sinnvoll seien und ihr Hintergrund auch verstanden werden könne. Aus diesen Überlegungen heraus entstand die von ihm entwickelte "Homotoxin-Lehre", die Lehre von den menschlichen Stoffwechselgiften und das von ihm gegründete homöopathisch orientierte pharmazeutische Unternehmen Heel (heel ist die Abkürzumg des lateinischen Wortes "herba est ex luce" - Die Heilpflanze kommt aus dem Licht). Reckeweg führte hierzu aus: "Nach der Homotoxinlehre sind alle jene Vorgänge, Zustandsbilder und Erscheinungen, die wir als Krankheiten bezeichnen, der Ausdruck dessen, dass der Körper mit Giften kämpft und dass er diese Gifte unschädlich machen und ausscheiden will. Entweder gewinnt dabei der Körper oder aber er verliert den Kampf. Stets aber handelt es sich bei jenen Vorgängen, die wir als Krankheiten bezeichnen, um biologische, das heißt naturgerechte Zweckmäßigkeitsvorgänge, die der Giftabwehr und Entgiftung dienen." Reckeweg unterschied nach seinen jahrzehntelangen Forschungen 6 Phasen von Krankheitsprozessen: 1. Exkretionsphasen Alle Ausscheidungsvorgänge über Nieren, Darm, Haut, Atmung 2. Reaktionsphasen Entzündungen, Hautausschläge, Fieber 3. Depositionsphasen Ablagerungen, Fettpolster, Lymphknoten 4. Imprägnationsphasen "Leberflecken", Warzen, Gallen-, Blasen-, Nierensteine 5. Degenerationsphasen Spondylose, Emphysem, Schrumpfniere, Sklerotisierung, Morbus Alzheimer 6. Neoplasmaphasen Entartung von Blut, Gewebe, Organen, Knochen durch Krebs) Nach seiner Auffassung sind die Phasen 1-3 mit heilkundlich Methoden in einer überschaubaren Zeit in einen Gesundungs- und Regenerationsprozeß zurückzuführen, während es im Verlauf der 4. - 6. Phase zumehmend schwieriger wird, nochmals ganz gesund zu werden, vielmehr muß dann mit einer Minderung der Belastungs- und Leistungsfähigkeit gerechnet werden. Trotzdem gibt es aus der psychosomatischen Sichtweise heraus meistens noch Möglichkeiten, auch bei schweren Erkrankungen den Patienten zu helfen. Entscheidend dabei ist stets der wirkliche Gesundungswille der Patienten. In der Heilpraxis Dr. Ebertin wie auch in anderen Praxen werden die Forschungen und Erfahrungen von Dr. Reckeweg immer wieder bestätigt und in die heilkundliche Behandlung einbezogen. |
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