Durchblutungsstörungen

Unterschieden werden arterielle und venöse Durchblutungsstörungen.

ArterielleDurchblutungsstörungen und die mit ihnen verbundenen Gefäß-Verletzungen entwickeln sich mitunter über Jahre hinweg stumm, also ohne äußerlich sichtbare Anzeichen. Erst allmählich werden klinische Symptome manifest, z. B.:

Gefäß-Verschlüsse an den Extremitäten, am Herzen, im Gehirn,

Erweiterungen der Bauch-Aorta (Bauch-Schlagader),

Dunkle bis schwarze Verfärbungen an den Extremitäten (Gangrän).

Venöse Durchblutungsstörungen (Venopathien) können sich äußern als:

Beinschmerzen, Beinziehen, Beingeschwüre (Ulcus cruris), Schwellungen, Venen-Entzündungen, Krampfadern. Schwere- und Spannungsgefühle, Stauungsneigung, Ödeme, Hämorrhoiden, schlecht heilende Wunden, Gefäßkrankheiten können begünstigt werden durch die Neigung zu Bluthochdruck (Hypertonie), Übergewicht (Adipositas), Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Hypothyreose (Schilddrüsen-Unterfunktion), darüber hinaus durch Ernährungsfehler, Alkohol-Abusus, Nikotin-Abusus, Bewegungsmangel, toxische Einflüsse, Mangel an Vitalstoffen.

 
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