| Können Verstorbene gegenwärtig sein und noch etwas bewirken? |
| Das karmische Gedächtnis |
| Kränkung und Krankheit, Ermutigung und Gesundheit |
| Der Verdrängung auf der Spur |
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AstrologieDie weit über 10 000 Jahre alte Astrologie entstand aus Beobachtung, Berechnung und Erfahrung. Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit ein System von Regeln, das zum Teil bis in die Gegenwart gilt und zum Teil überarbeitet und erneuert werden musste und muß. Astronomie und Astrologie waren ursprünglich nicht getrennt. Die Beobachtung der Natur und der Vorgänge am Himmel führten zwangsläufig dazu, Jahreszeiten, Wetter und Klima, Erdbeben und Naturkatastrophen, Zeiten des Überflusses und der Dürre, Krieg und Frieden im Zusammenhang mit dem Lauf der Sonne, des Mondes und der Planeten zu sehen. So wurde die Astrologie zu einer Erfahrungswissenschaft. Das Stellen von Horoskopen der Stundenschau geht zurück auf die Zeit der Babylonier und Assyrer. Aufgestellt wurde damals das Königshoroskop, das nicht nur für den König, sondern auch für sein Volk maßgebend war. Aus dem Mittelalter wissen wir, daß nicht mehr ausschließlich Horoskope für den Herrscher gestellt wurden, sondern auch für Persönlichkeiten wie Päpste, Kardinäle, Bischöfe, Minister, Kriegsherren, reiche Kaufleute. Heute ist es möglich, daß sich jedermann sein individuelles Horoskop errechnen und interpretieren lassen kann. Vorsicht ist geboten, wenn es darum gehen sollte, "alles" aus einem Horoskop erkennen zu wollen. Man kann sicher von einer "kosmischen Prägung" für den Menschen sprechen, aber es gibt weitere Prägungen für Anlage und Schicksal. Dazu gehören Elternhaus, Zeitverhältnisse, Milieu und Niveau u. a. Die Kosmobiologie kann seit der Zeit um den I. Weltkrieg als eine Weiterentwicklung der seriösen Astrologie angesehen werden. Vgl. hierzu Lexikon/Kosmobiologie.
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