Barak Obama - 44. Präsident der USA

Die Wahl des Juristen und Professors Barak Obama zum 44. Präsidenten der USA am 4. November 2008 und vor allem die Vereidigung am Dienstag, 21. Januar 2009 waren Ereignisse, die nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern weltweit mit außer-gewöhnlicher Anteilnahme und Begeisterung verfolgt wurden.

Auf Barak Obama warten eine Serie von Aufgaben, die so schwerwiegend sind, daß  im übertragenen Sinne auch der sporterprobte Rücken des Präsidenten dadurch in höchstem Maße belastet werden dürfte.

Aus der bisherigen Lebensgeschichte Barak Obamas ist bekannt, daß er nach seinem Bachelor-Abschluß 1983 in Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Internationalen Beziehungen ein Jahr lang für ein Wirtschaftsberatungs-Unternehmen tätig war, ab 1985 in Chicago für eine gemeinnützige Organisation arbeitete und danach noch drei Jahre Rechtswissenschaft an der Harvard Law School studierte. 1991 machte Obama seinen Universitäts-Abschluß mit der Gesamtbewertung magna cum laude. 1992 kehrte er nach Chicago zurück und war in einer auf Bürgerrechte spezialisierten Anwalts-Sozietät tätig. Bis 2004 lehrte er Verfassungsrecht an der University of Chicago.

Auslandsreisen führten Obama ab August 2005 nach Russland, die Ukraine, Aserbaidschan. Es folgten im Januar 2006 Besuche in verschiedenen Staaten des Nahen Ostens, Kuwait, Irak, Israel, Südafrika, Kenia, Äthiopien, Tschad.

Im Juli 2008 besuchte Obama als der voraussichtliche Präsidentschafts-Kandidat der Demokraten die US-Truppen in Afghanistan und im Irak, führte Gespräche in Israel und in den Palästinensergebieten und reiste anschließend nach Deutschland, Frankreich und Großbritannien weiter.

Am 24. Juli 2008 hielt Obama nach Treffen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem Außenminister Frank-Walter Steinmeier und dem Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit vor 200 000 Berlinern eine weltweit beachtete Rede.

Während des Wahlkampfs setzte Obama mit seinen Mitarbeitern das Internet optimal ein, und ein großer Teil der Spendeneinnahmen geht zurück auf die Kampagne über das Internet.

Seit seinem Wahlsieg am 4. November 2008 bereitete sich Barak Obama intensiv auf die künftigen Regierungsgeschäfte vor, und nach der Vereidigung am 20. Januar 2009 lagen die Pläne für die ersten 100 Tage vor, die zum Teil bereits in die Tat umgesetzt wurden; dazu gehörte sofort das Aussetzen der Guantánamo-Verfahren, das in die baldige Schließung des Foltergefängnisses einmünden soll. Aber es traten auch bereits eine ganze Reihe von politischen Schwierigkeiten mit der eigenen Partei und vor allem den oppositionellen Republikanern auf.

Das Geburtsbild (Kosmogramm) von Barak Obama

Aus kosmopolitischer Sicht ist einerseits das Geburtsbild Barak Obamas, andererseits die kosmisch-planetarische Rhythmik der nächsten Monate aufschlussreich.

Abb. 1 zeigt Obamas Geburtsbild. Besonders hervorzuheben sind darin zwei kosmische Strukturen, deren Bedeutung nachfolgend skizziert werden soll.

Der Aszendent im Tierkreiszeichen Wassermann steht in Konjunktion mit dem Jupiter im gleichen Zeichen und in Opposition zum Merkur im Zeichen Löwe.


Abb. 1 - Geburtsbild von Barak Obama
Abb. 1 - Geburtsbild von Barak Obama

Interpretation des kosmischen Strukturbildes Aszendent – Jupiter – Merkur

Verwendet werden dafür auszugsweise die Deutungen aus dem Buch „Vom kosmischen Symbol zur ganzheitlichen Deutung“ (1):

Aszendent/Wassermann

Ausdruck und Verhalten:

Visionär, Futurist.

Wille und Leistung:

Stets dem Neuen auf der Spur sein. „Den großen Wurf“ machen können.

Kommunikation:

Den Zeitgenossen vorauseilen. Sich bei den Konservativen und Traditionalisten Feinde machen.

Jupiter/Wassermann

Ausdruck und Verhalten:

Avantgardist. Futuristische Ideen „unter die Leute bringen“ können. Propagandist.

Tiefenpsychologie:

„Mit seinen Pfunden wuchern“ lernen. „Von Kindesbeinen an“ Förderung von Selbstvertrauen und Risikobereitschaft.

Wille und Leistung:

Zukunftsweisende Projekte unterstützen und fördern wollen.

Kommunikation:

Zur Diskussion und Verbreitung neuer Erkenntnisse, Entdeckungen, Erfindungen beitragen wollen.

Interessen und Beruf:

Pflege und Förderung des Fortschritts. Mäzen, Sponsor.

Merkur/Zwillinge

Ausdruck und Verhalten:

„Mit den Armen und Händen reden“. Gestikulieren. Sich lebhaft äußern.

Intelligenz:

Fluktuierende Aufmerksamkeit. Schnell auffassen und Erkennen, „wie man dran“ ist.

Kommunikation:

Häufige und vielseitige Kontakte. Gern reden, diskutieren.

Interessen und Beruf:

Beratung, Verhandlung, wechselnde Tätigkeitsgebiete.

Kombination AS – Jupiter – Merkur

Ausdruck und Verhalten:

Erfolgsmensch. „Allround-Kaufmann“.

Intelligenz:

Sprachbegabung, reichhaltiges Vokabular. „Aus dem Vollen schöpfen“ können.

Wille und Leistung:

Sein Angebot vorteilhaft vermarkten und auch verkaufen können.

Kommunikation:

Als guter Ansprechpartner gelten. Sich als „gute Adresse“ erleben.

Interessen und Beruf:

Repräsentant für weltweite Kontakte und Handelsbeziehungen.

Wer die Übersetzung der kosmischen Symbolik in unsere Sprache nachvollzieht, wird darin einen wichtigen Teil des Persönlichkeitsbildes erkennen können. Die außergewöhnliche Intelligenz, Sprachbegabung und Kommunikationsfähigkeit des neuen Präsidenten spiegelt sich in seiner „kosmischen Prägung“ gut nachvollziehbar.

Die zweite auffallende kosmische Struktur ist die Opposition zwischen dem Kleinplaneten Chiron im Tierkreiszeichen Fische und dem Pluto im Zeichen Jungfrau. Hinzu kommt, daß der Mond im Zeichen Zwillinge ein Quadrat zu Chiron und Pluto bildet, so daß ein sog. T-Quadrat entsteht. Bildlich sieht das wie folgt aus:

Kosmische Struktur (T-Quadrat)
Kosmische Struktur (T-Quadrat)

Der Kleinplanet (Planetoid) Chiron wird erst seit rund 30 Jahren stärker beachtet. Deshalb muß seine Symbolsprache noch mehr als bisher erkannt werden. Soviel ist jedoch nach Auffassung des Verfassers schon heute zu sagen:

Chiron steht für zwei Deutungs-Dimensionen:

Körperlich/seelische Traumata

<-------------------------->

Heilende Kräfte

Opfer und Märthyrertum

<-------------------------->

Faszination, Charisma

Bei Persönlichkeiten, die in der Öffentlichkeit und vor allem in der Politik stehen, steht das Symbol Mond erfahrungsgemäß nicht nur für die Emotionalität eines Menschen, sondern auch für mit ihnen verbundene völkische Gemeinschaften.

Kombination Chiron – Pluto – Mond im Geburtsbild

Diese Kombination kann im Falle von Barak Obama bedeuten, daß einerseits ein außergewöhnliches Charisma aufgebaut werden, andererseits aber auch eine Märthyrer-Rolle entstehen kann.

Es wurde bereits deutlich, daß der neue US-Präsident an sich selbst ein hohes Maß an Anforderungen stellt, von seinen Mitarbeitern auch außergewöhnlichen Einsatz erwartet und starke oppositionelle und traditionsgebundene Kräfte in sein Programm einbinden muß.

Vereidigung des neuen Präsidenten

Am Tag der Vereidigung standen Merkur, Sonne, Jupiter, Mondknoten, Neptun und der Kleinplanet Chiron im Zeichen Wassermann; und im Laufe der Vereidigung und der nachfolgenden Rede des Präsidenten trat das sog. Medium Coeli, der Ort der Kulmination mit Begriffen wie Motivation und Zielvorstellungen interpretiert, aus dem Zeichen Steinbock kommend, ebenfalls in das Zeichen Wassermann ein. Das Zeichen Wassermann wird erfahrungsgemäß mit Interpretationen belegt wie Zukunft, „der Blick nach vorn“, Idee, Vision. Die genannten kosmischen Faktoren in dieser zukunftsbezogenen Energie symbolisieren deutlich die auf die weitere wirtschaftspolitische Gestaltung gerichteten Kräfte.

Die religiöse Kraft, von der auch Obama getragen zu sein scheint, zeigt sich in der Konjunktion von Venus und Uranus im Tierkreiszeichen Fische, wobei der sich in der Opposition im Zeichen Jungfrau befindliche Saturn den Ernst der eingegangenen Verpflichtungen für das eigene Volk und die übrige Welt betont.
Die Opposition von Uranus und Saturn läßt darüber hinaus darauf schließen, daß erhebliche Zerreißproben bevorstehen, die auf eine möglichst annehmbare Weise aufgelöst werden wollen.

Das 1. Halbjahr 2009

Die Anforderungen an den Präsidenten werden nach wie vor außergewöhnlich sein; außerdem muß er immer wieder mit Verzögerungen auf seine Initiativen rechnen. In der kosmischen Symbolik drückt sich das so aus, daß der Saturn im Zeichen Jungfrau in den Monaten März und April die oben genannte Struktur AS – Jupiter – Merkur tangiert. Das ist ein Zeichen dafür, daß Präsident Obama mit Verzögerungen seiner Initiativen rechnen muß und von ihm viel Geduld abverlangt werden wird.

Hinzu kommen im März und April „neptunische“ Energien, so daß er nach meinem Dafürhalten auch mit schwerwiegenden Enttäuschungen bis hin zu Intrigen gegen ihn rechnen muß.Die an sich optimale Konstitution des Präsidenten dürfte im Frühjahr 2009 bis zum Letzten beansprucht werden.

Erfolgversprechend sind für ihn vor allem zwei Perioden, in der zweiten Monatshälfte des März und in der ersten Monatshälfte des Mai. Das ihn umgebende Charisma wird ihn trotz mancher vorstehend genannten Beeinträchtigungen in positiver Weise tragen.

Die im Geburtsbild des Präsidenten angelegte „kosmische Prägung“ ist außergewöhnlich, und so ist zu hoffen und zu wünschen, daß er ein Optimum seiner Visionen für die USA und die Welt im Laufe der Zeit in die Tat umsetzen kann.

Autor: Dr. Ebertin, Februar 2009.

Literatur:

Ebertin, B. R., Vom kosmischen Symbol zur ganzheitlichen Deutung.
Freiburg/Br. 1998.

 
"... Wege zur Gesundheit!" | © Copyright 2004-2009 by Dr. phil. Baldur R. Ebertin | info@ebertin-stuttgart.de