Psychotherapie

Die Psychotherapie entstand aus der Psychoanalyse von Siegmund Freud, der Individual-Psychologie von Alfred Adler und der Komplexen Psychologie von Carl Gustav Jung. Wenn man einen bestimmten Zeitpunkt für den Beginn psycho-therapeutischen Denkens und Behandelns nennen wollte, müßte man mit den Jahren 1899/1900 beginnen, als erstmals die "Traumdeutung" von Freud erschien.

Inzwischen haben sich weitere psychotherapeutische Methoden entwickelt, z. B. die Transaktions-Analyse, die Urschrei-Therapie, das Rebirthing, die Neuro-Linguistische Programmierung (NLP) bis hin zur Reinkarnations-Therapie.

Die Ursprünge psychotherapeutischen Bemühens gehen jedoch Jahrtausende zurück, denken wir nur an die Traumdeutung und den Tempelschlaf bei den alten Ägyptern oder an die Methoden der Meditation.

Eigene Erfahrungen in Klinik und Praxis haben gezeigt, daß die psychotherapeutischen Methoden allein in vielen Fällen nicht ausreichen; vielmehr ist es dringend notwendig, zusätzlich das körperliche Befinden der Patienten, Herz und Kreislauf, Stoffwechsel, Beschwerden, Vermeidungshaltungen, Schmerzen u. a. in die Behandlung mit einzubeziehen.

Deshalb wurde ich über mein Studium der Psychologie, Philosophie, Psychiatrie und Neurologie hinaus zusätzlich Heilpraktiker und hatte damit die Möglichkeit, außer den psychologisch-psychotherapeutischen Methoden auch homöopathische und andere naturheilkundliche Methoden ergänzend in die psychosomatisch orientierte Behandlung einzubeziehen.

Die heutige psycho-somatische Denkweise knüpft an das seit antiken Zeiten in der Philosophie bekannte Leib-Seele-Problen an, wonach sowohl das körperliche als auch das seelisch-geistige Geschehen bis hin zu Fragen nach dem Denken, der Logik, der Ethik betrachtet und behandelt werden sollten.

Die psycho-somatische Sichtweise hat auch den Vorteil, daß die möglichen Hintergründe körperlicher und seelischer Beschwerden besser erkannt und damit die Dauer der Behandlung erheblich reduziert und kostengünstiger angeboten werden kann.

 
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