Ozon-Sauerstoff-Behandlung

Was wissen wir über heilkundliche Behandlungen mit Sauerstoff und Ozon?
Gleich auf den Punkt gebracht!

Die in der Heilkunde angewendete Methode der Ozon- Sauerstoff Therapie fördert

  • die Durchblutung des Körpers,
  • den Stoffwechsel,
  • die Widerstandsfähigkeit des Organismus.

Sie ist eine große Hilfe bei Erschöpfungs- Alters- und Abnutzumgs-Erscheinungen.

Wir wissen heute, daß ohne Sauerstoff Leben nicht möglich ist. Wenn das Gehirn nur wenige Minuten ohne Sauerstoffversorgung durch das Blut bleibt, kann es seine Funktionen der nervlichen Versorgung des Körpers nicht aufrecht erhalten, Gewebe stirbt dann ab, und der Tod tritt ein.

Durch die Zuführung von hochkonzentriertem Sauerstoff in Form eines Ozon-Sauerstoff-Gemisches wird das Blut innerhalb weniger Minuten erfrischt, dünnflüssiger, und die roten und weißen Blutkörperchen werden beweglicher: Das Blut regeneriert.

Darüber hinaus werden die Abwehrsysteme des Körpers gestärkt, so daß die Widerstandsfähigkeit gegen Bakterien und Körpergifte erheblich zumimmt. Ozon wirkt keim-tötend (bakterizid, viruzid, fungizid). In der Zeitschrift "Privatärztliche Praxis" (1996) werden für die Ozon-Sauerstoff-Therapie folgende Hauptindikationen für die Ozon-Sauerstoff-Therapie aufgezählt:

  • Wundbehandlung septischer bzw. schlecht heilender Wunden
  • Durchlutungsstörungen von Gehirn, Herz, Extremitäten
  • Krebserkrankungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Akute und chronische Infektionen
  • Geriatrie, Alters- und Abnutzumgserscheinungen

Aus Patientenberichten geht hervor, daß schwer heilende Erkrankungen wie Neurodermitis, Akne, Psoriasis, Darmerkrankungen, chronische Entzündungen, Pilzinfektionen verschiedenster Lokalisation, Bronchitis, Asthma bronchiale in die oben genannten Indikationen einbezogen werden können bis hin zu chronischer Ermüdung und Erschöpfung.

Auch die psychologischen und heilkundlichen Maßnahmen bei der Raucher-Entwöhnung werden durch die Ozon-Sauerstoff-Therapie gefördert. 

Dabei ist zu bedenken, daß dem Raucher durch die sauerstoff-zerstörende Wirkung des Nikotins nur maximal 1/8 der üblichen Sauerstoff-Aufnahme verfügbar ist. Nicht zuletzt kann auch die Sehkraft der Augen in Ozon-Sauerstoff-Behandlungen einbezogen werden.

Wie das Ozon entdeckt wurde

Das Ozon wurde bereits 1785 von dem Chemiker Martin von Marum entdeckt und zwar als eine Art schwefelartiger Geruch in der Nähe von Elektrisier-Maschinen.

1839 erkannte der im schwäbischen Metzingen geborene Professor Schönbein, daß durch elektrische Entladung in der Atmosphäre der Sauerstoff der Luft umgewandelt wird. Dem hieraus entstandenen Gas gab er den Namen OZON.

Der Physiker Werner von Siemens stellte 1857 ein Gerät her, mit dessen Hilfe Ozon erzeugt werden konnte. Die nach ihm benannte Röhre arbeitet nach dem Prinzip der sog. stillen elektrischen Entladung.

Aber was ist denn nun das Ozon?

Mit der Atemluft nimmt der Körper über die Lungen Sauerstoff auf. Dieser Sauerstoff mit der chemischen Formel O2 ist für jede Zelle des Organismus lebensnotwendig. Ohne Sauerstoff kann keine einzige Zelle des Körpers bestehen.

Ozon ist Sauerstoff in einer besonders intensiven Form. Chemisch gesehen besteht es nicht nur aus zwei Molekülen Sauerstoff, sondern aus drei, also O3. Chemisch könnte man das formulieren: O2 + O1 = O3

Wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, sich mit Sauerstoff zu versorgen, beispielsweise wenn ein Raucherbein oder ein Herzinfarkt vorliegt, kann die Methode der Sauerstoff-Ozon-Therapie von ent-scheidender Bedeutung für die Regeneration sein.

Das dem Körper bei der heilkundlichen Behandlung zugeführte hochaktive Ozon-Sauerstoff-Gemisch zerfällt im Körper sofort wieder zu reinem Sauerstoff und wird von den Blutgefäßen direkt aufgenommen. Auf diese Weise wird der konzentrierte Sauerstoff direkt an die roten Blutkörperchen, die Träger des Sauerstoffs im Organismus, abgegeben. Durch die Ozongabe wird der Sauerstoff auch die Körperzellen erreichen, die zur Zeit wegen der bestehenden Beschwerden und Symptome vorher nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt wurden. Das gilt vor allem für "arteriell durchblutungs-gestörte" Menschen.

Die Geschichte des heilwirksamen Ozon

Die heilende und regenerierende Wirkung von Ozon-Sauerstoff-Gemischen wurde erstmals im I. Weltkrieg erkannt und sporadisch bei der Behandlung von Wunden und Fisteln verletzter Soldaten eingesetzt.

1916/17 berichtete A. Wolff von erstaunlichen Heilerfolgen bei der Ozon-Begasung von Fisteln, Wunden und eitrigen Zellgewebs-Entzündungen.

Der berühmte Professor Bier von der Charité in Berlin nahm 1920 erstmalig eine Injektion mit Eigenblut und einem Ozon-Sauerstoffgemisch vor. Im selben Jahr rettete Prof. Henschen in der Schweiz einen Patienten vor dem Narkosetod, nachdem er ihm dessen eigenes Blut, das mit einem Sauerstoff-Ozon-Gemisch angereichert war, wieder injizierte.

1925 führten die Professoren Wehrli in Locarno und Casagrande in Padua erste Behandlungen mit Patientenblut durch, das mit UV-Strahlen behandelt wurde, wobei sich der Sauerstoff im Blut zum Teil in Ozon umwandelte. Damals entstand auch der Ausdruck "Blutwäsche".

1933 begann der Zürcher Zahnarzt Fisch mit Ozon- Behandlungen und hatte gute Erfolge bei Patienten mit infizierten Wundhöhlen.

1935 schuf der Chirurg Professor Payr an der Universitätsklinik in Leipzig durch umfangreiche Forschungsarbeiten die Grundlagen für die klinische Nutzumg des Ozons.

1938 berichtete der französische Chirurg Aubourg über Erfolge der Ozontherapie bei der Behandlung von Fisteln und der Insufflation von Ozon in Vagina, Uterus, Nebenhöhlen von Nase und Oberkiefer.

1946 konstruierte Professor Wehrli ein Gerät zur Anreicherung des Blutes mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch.

Nach dem II. Weltkrieg wurde die Forschung mit Sauerstoff-Ozon-Gemischen fortgesetzt, und die inzwischen verbesserten Geräte zur Herstellung von solchen Gemischen aus reinem Sauerstoff sind in den letzten Jahren immer mehr verbessert worden.

Die Ozon-Sauerstoff-Therapie

Obwohl die Ozon-Sauerstoff-Therapie wesentlich aus der Schulmedizin und klinischen Anwendung hervorging, konnte sie sich bis heute nicht allgemein durchsetzen. So gilt die Behandlung mit ihr zu Unrecht immer noch als pseudo-wissenschaftliche Methode.

Trotzdem stehen heute medizinische Geräte zur Herstellung von Ozon-Sauerstoff-Gemischen in einer ganzen Reihe Praxen von Ärzten und Heilpraktikern.

Behandlungsmöglichkeiten

Einige Methoden der Ozon-Sauerstoff-Therapie, die in ärztlichen und heilkundlichen Praxis angewendet werden, sollen nachstehend genannt werden:

  • Injektionen unter die Haut oder in die Muskulatur
  • Injektionen von Eigenblut (5 ml) mit einem hinzugegebenen Ozon-Sauerstoff-Gemisch
  • Beutelbegasung mit Ozon-Sauerstoff-Gemisch, z. B. bei Beingeschwüren.
  • Große Eigenblut-Behandlung mit Entnahme von ca. 100 ccm Blut, das mit ca. 100 ccm Ozon-Sauerstoff-Gemisch und ggf. homöopathischen Ampullen-Präparaten angereichert wird.
  • Insufflation von Ozon-Sauerstoff-Gemisch (ca. 150 - 200 ccm) in den Darm, ähnlich einem Klistier.

Die Insufflation eines Ozon-Sauerstoff-Gemisches in den Darm ermöglicht eine relativ hohe Dosis (150 ccm), die schmerzlos und frei von irgendwelchen Nebenwirkungen in den Körper eingeführt und von ihm aufgenommen werden kann.

Nach wenigen Minuten fühlt sich der Patient erfahrungsgemäß wohler, weil der ihm zugeführte Sauerstoff dem Körper sofort zur Verfügung steht. 

Und die Kosten?

Die Ozon-Sauerstoff-Therapie kann als preisgünstig angesehen werden. Die vorstehend genannten Behandlungsarten liegen bei 20.- bis 25.- € .

Für die Hämatogene Oxydationstherapie muß mit ca. 80.- bis 100.- € gerechnet werden.

In der Regel sind 1-2 Behandlungen pro Woche oder 5-10 Behandlungen innerhalb mehrerer Wochen üblich und erfolgversprechend. Einige Krankenkassen sind bereit, einen Teil der Kosten zu übernehmen.

Wo sind ergänzende Informationen möglich?

In der Naturheilpraxis Dr. phil. Baldur R. Ebertin in Stuttgart-Degerloch können weitere mündliche oder telefonische Auskünfte eingeholt werden.

 
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