Feldenkrais-Methode

Moshé Feldenkrais war von seiner Ausbildung her Physiker, beschäftigte sich aber auch intensiv mit psychologischen, physiologischen und neurologischen Themen. Sein Blick war ganzheitlich ausgerichtet auf den ganzen Menschen mit seinem Körper, seiner Seele, seinen körperlichen und geistigen Funktionen.

Feldenkrais vertrat die Ansicht, dass es vor allem drei Quellen sind, die den Menschen lebenslang prägen:

  1. Vererbung
  2. Erziehung
  3. Selbsterziehung

Die ersten beiden Komponenten sind nach seiner Auffassung vorgegeben. Auf das, was einem Menschen vererbt wurde, habe er keinen Einfluß. Ähnlich sei es mit der Erziehung durch die Eltern, aber auch kollektive Verhaltensweisen im Sinne der Bewegung, der Kleidung, der Frisur, der Schulbildung, der beruflichen Ausbildung und der zwischenmenschlichen Begegnung.

Selbsterziehung dagegen kann aus den eigenen Anlagen und Fähigkeiten heraus gestaltend auf das eigene Leben wie auch die Mitwelt wirken.

Einer der Ansätze von Feldenkrais war es, sowohl den gesunden als auch den kranken und in ihren Bewegungen eingeschränkten Menschen wieder zu einer natürlichen und schmerzfreien Körperstellung, Haltung und Bewegung zu verhelfen und sich aus schmerzvermeidenden Fehl- und Ausweichhaltungen wieder zu lösen.

In der Heilpraxis Dr. Ebertin werden die Feldenkrais-Methode und die Massage zu einer wirkungsvollen Einheit miteinander verbunden, wozu ergänzend homöopathische Heilmittel in Form von Injektionen oder Quaddelungen eingesetzt werden.

 
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