Eigenblut-Behandlung

„Blut ist ein besonderer Saft ...“

Dieser Satz aus Goethe`s „Faust“ hat auch in der Heilkunde eine große Bedeutung. Deshalb gibt es zahlreiche Blutuntersuchungen, die Hinweise auf akute oder chronische Erkrankungen geben können.

Blut wird aber nicht nur untersucht oder nach schweren Unfällen oder chirurgischen Maßnahmen als Blutkonserve dem Patienten zugeführt, sondern das eigene Blut kann auch als ein wirksames Heilmittel angesehen werden. In diesem Sinne gibt es seit rund 100 Jahren die Eigenblut-Therapie.

Eine entscheidende Beobachtung des bekannten Arztes und Chirurgen Professor August Bier um das Jahr 1905 führte zu dieser Art der Behandlung. Bier hatte immer wieder bemerkt, daß Knochenbrüche schneller und komplikationsloser heilten, wenn sich um den gebrochenen Knochen herum ein Bluterguß gebildet hatte. Sollte dieses durch den Bruch aus den Blutgefäßen ausgetretene Blut mit dem besseren Heilungsvorgang zusammenhängen?

Biers auf dieser Erfahrung aufbauende Idee, den Patienten aus einer Vene Blut zu entnehmen und es in die Nähe der Frakturstelle zu injizieren, führte im Laufe der Zeit zu der heute in Heilpraxen angewandten Methode der Eigenblut-Behandlung.

Zu den Vorläufern der Eigenblut-Therapie gehören neben Professor Bier die bahnbrechenden Ärzte Hoff und Spiethoff. Obwohl die Eigenblut-Therapie ihre Ursprünge in der Klinik hatte, gilt sie bis heute als eine Außenseiter-Behandlung, wird aber in einer Reihe von psychosomatisch und naturheilkundlich ausgerichteten ärztlichen und heilkundlichen Praxen wirkungsvoll eingesetzt.

Blut als Heilmittel

Blut kann nach der intramuskulären Injektion im Sinne einer gefahrlosen „akuten Entzündung“ mit Temperaturerhöhung wirken und die Immunität und Widerstandsfähigkeit des Organismus fördern. Hoff sprach von einem „Stoß ins vegetative System“.

Die seit Jahrzehnten praktizierte Eigenblut-Therapie hat zu einer Reihe von sehr positiven Erfahrungen geführt:

  • Besseres Allgemeinbefinden
  • Zunahme des Appetits
  • Aktiver Stoffwechsel
  • Deutliche Erhöhung der Vitalität und Leistungsfähigkeit
  • Erholsamer und tiefer Schlaf
  • Auflösung depressiver Zustände
  • Stärkerer Gesundungswille und Lebensmut
  • Rückgang rheumatischer Schmerzen
  • Keine Nebenwirkungen

Während ursprünglich für die Behandlung nur Eigenblut in einer Größenordnung von 0,5 – 5 ml allein verwendet wurde, gibt es heute eine Reihe ergänzender Möglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise die Zugabe von Ozon-Sauerstoff-Gemischen oder der Zusatz von pflanzlichen und homöopathischen Medikamenten. Welche Form der Behandlung gewählt wird, kommt auf die individuelle Situation des Patienten an.

Meine eigenen Erfahrungen mit der Eigenblut-Behandlung waren bisher sehr positiv. Für weitere Informationen stehe ich in meiner Heilpraxis gern zur Verfügung.

 
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